Lengen na Leev

Lengen na Leev

Premiere am 13.10.2013

Ohnsorg Theater Hamburg

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Schauspiel von Eugene O'Neill
Plattdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen
Inszenierung: Michael Bogdanov
Bühnenbild: Katrin Reimers
Kostüme: Christine Jacob

Darsteller:

Sandra Keck (Johanna Homann)   (Rolf Mares Preis 2014 - Herausragende Darstellerin)
Uwe Friedrichsen (Philipp Homann)
Jan Frederik Seeler (Michael Homann)
Oskar Ketelhut (Jacob Kehding)
Erkki Hopf (Karl-Friedrich Harder)

Zum Inhalt:

Johanna Homann, eine starke, stolze, fast noch junge Frau mit zweifelhaftem Ruf, lebt und wirtschaftet mit ihrem Vater Philipp, einem großmäuligen und streitsüchtigen Trinker, auf einem kleinen Hof irgendwo am Ende der Welt. Das Leben ist hart, längst schon können sie die Pacht für ihr Land nicht mehr zahlen. Wie zuvor seine beiden Brüder, so verlässt auch Philipps jüngster Sohn Michael den Hof und flieht vor einem Dasein, das keine Zukunft verspricht. Vater und Tochter dagegen haben sich eingerichtet in diesem rauen Leben und einem ritualisierten Zusammensein, in dem Liebe und Hass unauflöslich miteinander verbunden sind.
Ein ähnlich Gestrandeter ist ihr Verpächter Jacob Kehding, ein abgehalfterter Schauspieler, den die Gespenster der Vergangenheit nicht loslassen. Nach dem Tod der Mutter vermag er sich selbst nur mit viel Alkohol zu ertragen.
Johanna und Jacob, zwei gepeinigte, einsame Seelen, die ihre Sehnsucht nach Liebe und Erlösung verbindet, fühlen sich zueinander hingezogen. Ein Umstand, der dem raffgierigen Philipp gerade recht kommt: Zu gern möchte er seine Tochter mit dem begüterten Verpächter verkuppeln. Um sein Ziel zu erreichen, schreckt er auch vor einer Intrige nicht zurück.
In einer Nacht, in der der Mond scheint und alles so sein könnte, wie es sollte, treffen Johanna und Jacob aufeinander …

Sandra Keck, Uwe Friedrichsen